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Zu SEXY oder zu DOOF?

Mal ehrlich: Sind wir nicht schon alle einmal in einem Geldinstitut gewesen und haben dort eine Mitarbeiterin gesehen, die einfach nix auf die Reihe gekriegt hat? Eine, die zu blöd für alles ist? Eine die uns Überweisungsformulare gibt, wenn wir Scheckeinreicher wollten? Oder ohne Zählmaschine überfordert ist, den Wert von mehr als 20 Scheinen zusammen zu zählen?

Lange gewundert haben wir uns meist trotzdem nicht. In der Regel war die blonde Haarfarbe ein erstes Indiz, die Cup-Größe ihres BHs ein weiteres. Aha. Die Mätresse äh der “besondere” Schützling des Chefs..

Nun werden diese “Schützlinge” aller Erfahrung nach irgendwann entweder langweilig – oder Größenwahnsinnig. Und somit konvertiert ihre Nutzen/Belastungs-Ratio schnell in unterirdische Bereiche und sie werden halt gekündigt.

Aus den USA klagt uns nun Debrahlee Lorenzana ihr Leid:
Sie sei jetzt von ihrem Chef gekündigt worden, weil sie zu sexy sei. Sexy mag sie sein. Angeblich war der Kündigungsgrund aber eher unangemessene Kleidung, bzw. Widerstand gegen die Kleidungskultur der Firma. Die sagte wohl sowas wie: Bitte keine Kleidung, die den SexyScore auf über 100 Punkte bringt. Klartext: Mini ist ok, Dekollete auch, solange die Dame nicht zu mondän aussieht. Eine wenig attraktive Dame darf sich also mehr erlauben, als eine Dame die schon in Wintermantel für Erektionen sorgt.
Das finde ich nur fair. Natürlich hat sich jeder Mitarbeiter an die Kleiderordnung zu halten. Polizisten müssen Uniform tragen, Schweißer Sicherheitskleidung, und Banker sollen eben nach Bankern aussehen und nicht nach Escort-Ladys. Selbst wenn die Dame also generell vollkommen Recht hat mit ihrer Aussage, so muß man ihr doch anlasten daß sie ne blöde Zicke ist, die sich nicht anpassen wollte sondern im Gegenteil in jeder Hinsicht provozieren wollte.

Wäre sie nun wenigstens eine Kompetenz in ihrem Job gewesen, so sollte sie genug Headhunter-Angebote haben und es nicht nötig haben ihren Chef zu verklagen – denn sie hätte dann ja schon längst einen neuen Job. Scheint aber doch eher so, als wenn ihr SexAppeal ihre einzige Kompetenz war. Macht ja nix. In der Kleiderfrage hat sie sich ja schon für einen Weg entschieden: Sie gibt sich gern im Escort-Model-Look. Na. Da wird sich doch bestimmt auch irgendwer finden, der dieser Blondine* behilflich ist.
*(Selbst wenn sie natur-brünett ist… Es gibt einfach Frauen, die sind im Herzen trotzdem blond :-) )

Fazit: Wer glaubt, den Chef bevormunden zu können, wird halt schonmal über das Instrument der Kündigung über die hierarchischen Verhältnisse innerhalb eines Unternehmes belehrt. Das geschieht sogar, wenn die Belehrung offensichtlich keinerlei fruchtbaren Boden vorfindet.

Quelle: Spiegel online

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