Nachdem sich Mario Eilfeld, der Vater von Annemariechen, mit Prince Amaho verkracht und ihn verklagt hat, haben wir alle auf eine Stellungnahme seitens des Prinzen gewartet. Diese ist nun erfolgt:
„Meine Talentförderung setzt auf Qualität und nicht auf Strapse!“
sagt der Amaho Ike in einer an mich adressierten Pressemitteilung. Amaho setzt sich sehr für die Nachwuchsförderung ein und ist neben seinen eigenen Charterfolgen auch mitverantwortlich für den Erfolg von erfolgreichen, populären Künstlern wie z.B. Guildo Horn, Ronan Keating, Eko Fresh und Cascada. Sogar der Kölner Oberbürgermeister Schramma ehrte Prince Amaho, als er dessen Kölner Talentschmiede “Prime Academy” lobte.
Annemarie kommt aber aus Dessau, nicht aus Köln. Trotzdem dürfte es gleichermaßen interessant wie auch witzig sein, daß grade der Prinz auch dort gern gesehen ist! Denn während des Hochwassers 2002 half er höchstpersönlich bei dessen Bekämpfung und spendete sogar noch großzügig. Das dürfte wohl moralisch etwas höher liegen als eine Auszieh-Sing-Hüpfdohle. Überhaupt darum geht es ja auch in dem ganzen Streit. Annemarie und vor allem ihr Vater, der ihre Karriere um wirklich jeden Preis vorantreiben will. Denn Prince Amaho möchte Talente zu langfristigen, gewachsenen Karrieren aufbauen und nicht, wie bei DSDS üblich, zu kurzen Strohfeuern verbrennen.
Annemarie und Papa Manager wollen aber vor allem eins: Schnelles Geld, Schnelle Berühmtheit. Amaho hat noch erotische Fotos von Annemarie in der Schublade. Diese wurden vom Vater in Auftrag gegeben und ihm dann gegeben. Amaho hat sie in der Schublade gelassen, denn er möchte sich weder am Hype um Annemarie beteiligen, noch möchte er seine Prinzipien brechen nur um seine Aussagen zu stützen.
Amaho über Annemaries Chancen: “Gewinnt sie nicht das Finale, wird sie innerhalb von einer Woche wieder ein Niemand sein und den Rest Ihres Lebens mit Dieter Bohlens Ausruf „Bitch“ behaftet.” und “Gewinnt sie, wird sie nach der nächsten DSDS-Show ausgebrannt, der Karriere des Nachfolger-Quotenstars zum Opfer fallen. Eine Rettung wäre die seriöse Weiterentwicklung ihres Talents. Aber ohne mich!“
Nun, da kann ich den guten Mann beruhigen, Annemarie ist heute rausgeflogen. Allerdings hat sie genug Popularität gewonnen, um trotzdem noch einiges an Kapital herauszuschlagen. Auch der PLAYBOY dürfte sicheSrlich einen Erfolg landen, wenn sie sich dort auszieht.


[...] ein Angebot vorliegen. Nun. Das ist genau das, was ich schon vor 4 Monaten gesagt habe. Siehe hier. Ohne Überheblich sein zu wollen: Wieder einmal lehrt uns die Zeit, das ich Recht gehabt [...]
Dein Versuch, eine Erklärung für sein seltsames Verhalten zu finden, klingt für mich unbeholfen.
Wenn er von den Bildern schockiert war, wie er selber sagt, warum wird er sie nicht einfach los, indem er diese an den Absender zurückschickt, mit der formalen Begründung, sie seien für seine künftige (es war im 2004) Zusammenarbeit mit Annemarie von keinem Nutzen? Diese Bilder, wie unpassend und ungeschickt sie auch sein mögen, waren ein Teil Annemaries Bewerbung, die als solche diskret und vertraulich zu behandelt ist. Kein Arbeitgeber/Betreuer darf öffentlich hinausposaunen oder auch nur andeuten, was ihm einer oder der andere Bewerber/Anwärter geschrieben oder zugeschickt hat.
Für mich sind seine Defizite in Sachen Anstand und Disketion offensichtlich.
Ja, er hat genug Geld für ein Lolita-Heft. Annemaries Bildchen scheinen ihm aber etwas zu bedeuten, was er uns hartnäckig verschweigt.
Der Mann ist peinlich. Die Frage sei erlaubt, warum er immer noch Fotos von der vierzehnjährigen Annemarie im Besitz hat, während er zugleich behauptet, er sei davon schockiert gewesen. Die Antwort ist naheliegend.
Hm? Wieso? Hast du eine andere Erklärung als ich?
Ich denke, das er eine funktionierende Ablage und ein aufgeräumtes Büro hat.
Du willst doch nicht ernsthaft unterstellen das er, sollte er solche Ambitionen haben, zuwenig Geld für ein Lolita-Style Pornoheft hat, oder?
Ich habe mir den Artikel aufmerksam durchgelesen und frage mich, ob Amahos heutiger Standpunkt, der sich im übrigen sehr gut anhört, auch sein damaliger war. Ich meine, wer behutsam und qualitativ nachhaltig aufgebaut gehört, der hat doch nicht sofort (November 2004!) mit einer Single was in den Charts verloren? Das ist ein Widerspruch in sich. Tut mir Leid.
Irgendwelche “Grundlagen” müssen da ja dann wohl doch dagewesen sein – ob nun gesanglicher oder finanzieller Natur. Aber sei es drum. Ich wünsche dem Herrn Amaho in seinem Engagement, so wie es in diesem Artikel dargelegt wird, Alles Gute.