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Kino - Kino

Kino: Beverly Hills Chihuahua

Intro:
Gnaaaade! Schon der Titel des Film aktiviert meine Nackenhaare. Hilfesuchend blick ich mich um. Kann ich dieser “So-sähe-Paris-Hilton-als-Hundileinchen-aus” Chose noch irgendwie entkommen? Ich kann nicht. Die beste Frau von allen hat die Kinokarten schon in der Hand. Was folgt, ist dann aber doch besser als ich gedacht habe. Allerdings kann man auch schlecht enttäuscht werden, wenn man komplett erwartungsfrei in so ein Abenteuer stolpert.

Story:
Chloe ist einer dieser Chi-Wau-Waus und gehört Vivian, also Jamie Lee Curtis die mir in “True Lies” neben Arnie immer noch am besten gefallen hat. Egal. Also Tante Vivian muss weg, und gibt ihren wertvollsten Besitz, nämlich das Hündchen Chloe in die Obhut ihrer Nichte Rachel. Die wird erstmal nicht so richtig warm mit diesem überpflegten Luxushündchen dessen Kleidung und vor allem Halsband-Collier schon teuerer ist als der durchschnittliche Lebenszeitverdienst der meisten Menschen auf der Südhalbkugel dieses Planeten.

Irgendwie wird dann auch noch spontan mit Freundinnen eine Mexikoreise gestartet und dort wird Chloe dann auch gleich entführt. So findet sie sich schnell in einer Mafia die Hundekämpfe veranstaltet wieder. Dank Delgado gelingt ihr die Flucht und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Die beiden erleben viele Abenteuer, und Rachel macht sich irgendwann auf die Suche nach Chloe.

Am Ende finden sie sich wieder, und alles wird gut.


Reingehen oder nicht:
Hmm. Also. Kommt drauf an:
JA: Wenn du ein Hundefan bist, Paris Hilton deine Göttin ist und Kitschiges magst. Oder wenn du Kinder hast.
Nein: Wenn du deine wertvolle und kostbare Zeit gerne sinnvoll verbringst.
Nungut. Das ist vielleicht etwas zu kurz geurteilt: Echt sehenswert und faszininerend ist die Tricktechnik in diesem Film. Die Hunde sprechen untereinander und es sieht einfach alles wahnsinnig echt aus. Selbst die sprechende Ratte ist toll gelungen. Wenngleich sie doch stellenweise ein wenig zu “biegsam” agiert. Vor allem aber: Es gibt keine Säume an denen man die Computertricks entlarven könnte. Die Bilder sehen vollkommen real aus, die Lichtsituationen sind ebenfalls perfekt stimmig. Kein Vergleich mit BlueboxTechnik, bei der man selbst vor kurzem die Ränder immer erkennen konnte oder unstimmige Kontraste den Trick verrieten. Die Story selbst bietet ein paar wenige Überraschungen und enthält sehr nette Elemente die moralische hohe Werte wie Freundschaft, Pflichtgefühl, Hilfsbereitschaft usw. vermitteln. Immerhin.

2 comments to Kino: Beverly Hills Chihuahua

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