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Die 18 ultimativ besten Plugins und Addons für WordPress


WordPress ist nicht zu Unrecht die beliebteste Bloggingplattform geworden. Die Bedienbarkeit, also das Look&Feel sind prima, es gibt etliche schöne Designs (Themes, im Fachjargon) so das wirklich für jeden Zweck etwas dabei ist. Aber vor allen Dingen gibt es einen Urwald voll mit Plugins. Mit diesen kann man WordPress erweitern, anpassen und komfortabler machen. Oder ganz neue Dienste und Designs hinzufügen!

Damit Ihr den Wald vor lauter Bäumen noch sehen könnt, berichte ich mal über die Plugins und Addons die meiner Meinung nach den größten Nutzen bringen!

Eigentlich möchte ich sogar behaupten:

Dies ist die ultimative Liste von Tools die ihr einfach haben müsst, wenn ihr ein ernstzunehmender Blogger sein wollt!

Die Zusammenstellung hat Wochen gedauert und erspart euch somit viel Zeit. Hier sind wirklich die besten Sachen die es für WordPress gibt zusammengetragen! Natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit, denn sicherlich kann es noch Dinge geben die Klasse sind, die ich aber übersehen habe. Wenn das so ist, nutzt eure Chance und gebt mir einen Kommentar!

Alles was ich hier schreibe bezieht sich übrigens auf die aktuelle Version 2.7.1 von WordPress, und alle genannte Software ist damit kompatibel. Die Überschriften sind übrigens gleichzeitig die Links zu den besprochenen Addons!

atahualpa01 –  Atahualpa – Theme

Beginnen wir mit der Basis. Dem Aussehen. Ein Theme ist zwar kein Plugin im WordPress-Sinne, aber ich habe eines gefunden das einfach soviel mehr ist als nur Design. Atahualpa ist ein Theme von BytesForAll und das kolossalste was ich in diesem Bereich je erlebt habe. Wo andere Themes sich rein auf die Optik beschränken, bringt Atahualpa noch eine Konfigurationsseite mit über 200 Einstellmöglichkeiten mit. Die kann man als Anfänger zwar alle erstmal ignorieren, aber grade für Anfänger ist hier pures Gold vergraben!! Während man in anderen Designs über den Design-Editor mühsam mit grundlegenden HTML/PHP Kenntnissen gesegnet sein muss, wenn man beispielsweise Google-Analytics Codes einbauen will, so hat Atahualpa hier extra Felder in die man den Code ganz easy reinkopieren kann. Ebenso viele Design und Farbanpassungen, für die man sonst profunde CSS Kenntnisse benötigt, lassen sich hier einfach übers Menü anpassen. Genial!

Und deshalb ist Atahualpa meine Empfehlung!

wp-super-cache02 – WP Super Cache

WordPress ist super, WordPress ist geil, aber WordPress ist auch Kackeschnarchsackscheisse langsam. Ich verstehe wirklich nicht warum mein Server, der mit einem Pentium 4 bei 3GHz läuft, bis zu 2sec* brauchen soll, nur um eine einzige Seite aufzubauen. Denn phpBB Foren und sonstige wesentlich aufwendigere Software mit viel mehr Datenbank-Abfragen schafft der in Sekundenbruchteilen! Auch wenn ein P4 mittlerweile  schon fast zum alten Eisen gehört.

Egal. Meckern nützt an dieser Stelle nix. Es ist wie es ist. WP-Super-Cache mildert jedoch dieses Manko, indem es einmal angefragte Seiten cached. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn ein Blog mal ein tolles Thema veröffentlicht hat, und plötzlich von Besuchern überrannt wird. Viele WordPress Blogs gehen dann ganz fix in die Knie. Drupal, Serendipity, be2Evolution und viele andere Blogsysteme machen vor wie es besser geht. Aber wer sich einmal auf WordPress eingeschossen hat, will es halt meist auch trotzdem nicht mehr missen.

WP Super Cache macht einen Blog somit also DIGG-Proof. Das  Wort ist entstanden, weil eben soviele Blogger bzw. deren Server Probleme hatten, wenn einer ihrer Artikel mal populär wurden. Siehe nächster Beitrag “AddToAny”. Wenn ein Artikel erstmal bei Yigg oder Webnews (in USA ist DIGG bekannter) hochgestimmt wurde, dann gibts auch massig Besucher die ihn lesen wollen. Das verträgt nicht jeder Server . Aber deiner kommt damit ja jetzt gottseidank klar. Denn du wirst sicherlich so clever sein und meinem Rat folgen -zwinker-.

*(Die Anzeige wie lange der Server für die Zusammenstellung der aktuellen Seite gebraucht hat, läßt sich übrigens nur im Atahualpa Theme einstellen. Dashboard->Design->Atahualpa Theme Options->Footer->Show number of queries & timer? auf “Yes – visible” stellen.)

addtoany03 – AddToAny

Stell dir vor, du hast einen megatollen Artikel in deinem Blog verfasst und keiner bemerkt es. Das wär natürlich dampfende Oberkacke. Dein WordPress informiert zwar schon automatisch die Blogsuchdienste*. Aber da geht noch mehr! Mit AddToAny kannst du  Dutzenden von Webportalen mitteilen was du da grade geniales verzapft hast! Für Deutschland sind vor allem YIGG und WEBNEWS die Wichtigsten die du benachrichtigen solltest. Wenn du ganz modern sein willst, kannst du auch noch Twitter  informieren. Selbstverständlich geht das alles auch ohne AddToAny. Aber einerseits findest du in der Auflistung vielleicht noch Dienste an die du nicht gedacht hattest, aber die du unbedingt auch informieren willst, andererseits trägt AddToAny schon ein paar Daten vom Artikel ein und erspart dir einiges an Arbeit. Nervig ist nur, das AddToAny unglaublich häufig gepflegt/upgedatet wird und dich dann ständig bittet das du es doch upgraden möchtest. Aber das kann man recht easy per HTML-Seite und FTP-Auto-Update über WordPress machen lassen. Das tut dann auch nicht mehr so weh.

* (Unter Einstellungen->Schreiben->UpdateServices kannst du die Liste der informierten Dienste einsehen und erweitern)

all-in-one-seo-pack04 – All in One SEO Pack

Der zweite Schritt. Während du mit AddToAny für die sofortige Sichtbarkeit deiner genialen verbalnotierten geistigen Ausdünstungen gesorgt hast, kommt nun der Schritt für die nachhaltige Wirkung: SEO! .. Das Zauberwort steht für Search-Engine-Optimization und bedeutet im Grunde nichts anderes als das jemand oder etwas Wert darauf legt, deine Seite optimal lesbar für Suchmaschinen zu gestalten. SEO ist mittlerweile ein wenig verpöhnt, weil es viele Spezis gibt, die Webmastern das Geld aus den Taschen ziehen und hohe Plätze bei Google-Suchergebnissen versprechen. Das wurde zwar oft erreicht, aber in einer Art und Weise, das sich Google zu Recht betrogen fühlte und ganze Domains kurzerhand aus seinem Index verbannt hat. Das ist selbst BMW schon passiert. Unfaire Tricks sind z.B. Übermäßiger sinnfreier Linktausch, Generierung von unterschiedlichen Seiten je nachdem ob Google oder ein echter Besucher surft usw usw.

Lustigerweise habe ich über diesen Blog indirekt auch einen Möchtegern SEO kennengelernt. Zuerst regte er sich in Kommentare darüber auf das ich seine Annemarie von DSDS hier so runterputze, dann bemerkte ich, das seine Kommentare wohl dazu dienen sollten, seine eigene Webseiten zu pushen. Highlight war dann ein Beitrag auf seiner eigenen SEO-Seite in der er sich fragte warum denn ein Eintrag im DMOZ.org so wichtig sei?!Nun. Bei www.DMOZ.org aufgenommen zu werden, ist nicht so einfach. Gerade deshalb ist es aber auch so wertvoll. Denn DMOZ ist nicht wie Google ein per Spider-Servern erstellter Webkatalog, sondern 100%ige Handarbeit. Das weiß auch Google. Und bewertet im DMOZ gelistete Seiten exorbitant höher. Nunja, das kann ja nicht jeder Benjamin wissen, gelle?

Oki, zurück zu All in One SEO Pack. Den DMOZ Eintrag muss man weiterhin manuell beantragen. Das nimmt einem AiOSP nicht ab. Aber es bereitet die Seiten und die Header so auf, das Suchmaschinen die Schlagwörter erkennen können, und deine Artikel optimal verwursten können. Die Suchmaschinen werden es dir danken, und du wirst es spüren weil du mehr Besucher über Google & Co erhälst.

Dabei bedient sich AiOSP keinerlei schmutziger oder verpöhnter Tricks die von Google abgestraft werden könnten. Einfach nur pures, reines, ehrliches SEO.

05 – Akismet

Akismet ist bereits in WordPress enthalten, muss aber mit einem WordPress-API-Key aktiviert werden. Den gibts bei www.wordpress.com und man sollte ihn sich tunlichst holen um das Addon einzuschalten. Denn wenn speziell meine Tips Nr. 3 und Nr. 4 dir erstmal Traffic auf die Seite bringen, kommen auch die Spammer! Und die sind echt lästig. Mit Akismet kannst du deine Kommentare davor beschützen in wildester Manier von Link-Spammern heimgesucht zu werden. Und auch Google wird das zu schätzen wissen und deine Seite höher bewerten. Da Akismet bereits in WP mitgeliefert wird, führt der Link in der Überschrift diesmal ausnahmsweise nur auf die Seite auf der du dich anmelden musst um den API-Key anzufordern.

gd-star-rating06 – GD-Star Rating

Nun hast du deine ersten Artikel gebloggt, und vielleicht auch den einen oder anderen Kommentar. Trotzdem wurmt dich etwas: Du hast keinen Schimmer, was die Leute überhaupt von deinem Blog halten! Und wie faul die doch alle sind! Du setzt dich hin und schreibst total tolle Sachen, feilst ewig an den Texten, und die blöden Besucher lassen dir nichtmal einen “Gut gemacht” Kommentar da. Nun. Wenn du mehr Feedback willst, musst du es den Leuten eben einfacher machen, dir Feedback zu geben! GD-Stars erweitert deinen Blog um eine 0-10 Sternchenpunkte Skala die per einfachem Mausklick eine Instant-Bewertung deines Artikels möglich macht. Dabei ist GD-Stars perfekt anpassbar. Du kannst die die Farbe, Form und Größe der Sternchen aussuchen sowie deren Position. Du kannst auch Artikel oder Seiten erstellen die nicht bewertbar bleiben sollen. Alle Macht also in deiner Hand! Außer die Bewertungen. Die kommen von deinen Lesern. Toll ist aber auch, das deine Leser dann ebenfalls sehen was andere toll oder blöde fanden. Klasse Sache also!

07 – Google XML Sitemaps

Hast du dich schonmal gewundert, warum einige Suchergebnisse in Google noch eine kleine Tabelle mit Extra-Links enthalten? Tolle Sache, das, oder? Das hätten wir doch auch gern. Kein Problem. Das Phänomen heisst XML Sitemaps und gibts dank Plugin ruckzuck und vollautomatisch in Zukunft auch für deinen Blog. Google muss nur nochmal drüberkrabbeln und es finden.

08 – Ozh’ Admin Drop Down Menu

Eines der wirklich allerbesten Plugins überhaupt! Das Standard-Admin-Menü von WordPress ist links angebracht und hat dort zwei extreme Nachteile: 1) Es frißt Platz. 2) Es kostet Extra-Klicks.

Ozh räumt auf. Alles was der Admin braucht, wird nun in einer schmalen HeaderMenüZeile zusammengepackt. Die spart schonmal Platz. Weil außerdem die Menüs automatisch downdroppen ohne das erst der Server eine neue Seite senden muss, spart es außerdem haufenweise Klicks, Zeit und Serverlast. Einfach ein geniales Plugin, falls ich das nocht nicht gesagt haben sollte.

Perfekt auch für alle die mal gelegentlich mit einem Netbook bloggen. Denn bei 1024×600 macht sich der gewonnene Raum sofort postiv bemerkbar!

Einen Extra Screenshot davon mache ich nicht, denn ihr könnt es auf all den bisherigen sowie sehen. Falls ihr euch also gewundert habt, wo meine linke Spalte mit dem Admin-Menü ist, und was der blaue Balken da oben ist: Das war die Antwort! Die Farbe ist übrigens selbstverständlich anpassbar :-)

wassup09 – WassUp

WassUp ist sehr Flash-lastig, aber trotzdem das bisher geilste Statistik Tool, das ich für Blogs kenne. Es verrät dir, wer grade wo auf deinem Blog surft, was die Spider grade so machen und wenn du es mit einem Google-API-Key beschenkst, belohnt es dich mit Landkarten die dir zeigen wo deine Besucher herkommen. Grandios! Dieses Plugin fand ich so toll, das ich faule Sau sogar bei dem Eindeutschen, also der Übersetzung maßgeblich geholfen habe. Wer also in der aktuellen Version 1.7.1 oder NachfolgeVersionen noch grobe Fehler findet, darf mir gern mal in den Arsch treten damit ich das verbessere :-) Nett finde ich aber natürlich auch, das ich zum Dank namentlich erwähnt werde.

Wassup ist super einfach zu installieren, einfach rein und gut ist. Darüber hinaus gibts auch noch Optionen um bei begrenztem Webspace automatisch ältere Statistikdaten zu löschen. Und per TOP10 sieht man auf einen Blick, was in den letzten 24h, 7Tagen, Monat, oder Jahr die TopThemen waren.

Kurz: Genau so gehört sich das!

10 –  WP-Cumulus

Grade für Blogs die noch frisch sind, sind ein paar Farbtupfer oder Gimmicks eine Klasse Sache. WP-Cumulus ist so etwas. Es generiert eine Tag-Wolke, die man per Widget recht frei auf dem Blog platzieren kann. Die per Flash angezeigte Tag-Wolke rotiert in 3D und läßt den Besucher ein wenig herumspielen und präsentiert gleichzeitig eine Übersicht an Themen, die sonst gar nicht ins Auge gefallen wären und erhöht damit die Klickrate auf der eigenen Seite sowie den Fun-Faktor. Ausnahmsweise ohne Screenshot, weil man das Ding eh in Bewegung sehen muss.

11 – WP-DBManager

Irgendwann hat man mal soviel geblogged, das die Datenbank schon zu ächzen anfängt und es auch echt herbe wäre, wenn durch Viren oder Hacker die DB gar Schaden nehmen würde. Der DB-Manager hilft hier in perfekter Weise: Er fertigt automatische Backups, die er sogar per e-Mail versenden kann. Und er kann die Datenbank auf Mausklick optimieren, damits wieder etwas runder läuft. Wie schon erwähnt ist WordPress ja sowieso schon nicht das fixeste CMS. Wer also nach einem wie auch immer geartetem Unfall nicht alles wieder neu schreiben will, braucht den DBManager. Es sei denn er ist Hardcore Admin und stößt seine Backups selbständig per Bash auf dem Server an. Aber selbst HC-Admins habens mit dem DB-Manager komfortabler.  Auch hier kein Screenshot, weil da doch zuviele Server-Interna sichtbar wären.

12 – WP Security Scan

Und da wir grad bei der Sicherheit sind: Es kann schonmal vorkommen, das man das eine oder andere Addon ausprobiert und dieses zumindest kurzfristig für die Installation höhere/freiere Rechte fordert, als man eigentlich geben sollte. Schnell ist vergessen etwas zurück zu stellen. Mit dem Security Scan umschifft man solche Probleme und bekommt ausserdem Hilfe, falls man typische Schwachstellen in WordPress offengelassen hat. Denn die Beliebtheit von WordPress zieht leider auch MöchtegernHacker und ScriptKiddies an. Besser also, wenn man ein wenig aufpasst. Und genau, richtig geraten: Auch hier würde jeder Screenshot genau das Gegenteil bewirken. Jedenfalls für mich. Denn der Scanner zeigt massig Daten über den Server an.

wp-super-edit13 – WP Super Edit

Tja. Das ist auch so eine lustige Geschichte. Eigentlich hatte ich nur nach einer Lösung gesucht, die mir beim Schreiben eines Blogs hilft. Denn der TinyMCE hat eine Eigenart die mich zur Weißglut getrieben hat. Ich konnte nie einfach so eine neue Zeile anfangen. Er machte immer gleich einen Absatz draus. Ich hab STRG-Enter, Alt-Enter usw ausprobiert. Hat alles nix geholfen. Wenn ich einfach nur ein normales ENTER statt eines Absatzes wollte, musste ich von der grafisch/visuellen Ansicht auf die HTML-Ansicht umschalten, Enter drücken und zurück. Megablöde. Aber dadurch bin ich auf WP Super Edit gestossen, das den TinyMCE erweitert und toll anpassbar macht. Bei meinem Enter-Problem hat es mir nur indirekt geholfen. Ich hatte alles ausprobiert. Nur nicht SHIFT-ENTER. Damit klappt das “normale” Enter dann. Trotzdem möchte ich WP-Super-Edit nicht mehr missen, da es mir z.b. endlich erlaubt, auch die Schriftart und -größe frei auswählen zu können und bei Tabellen (Table) hilft.

14 –  WPtouch iPhone Theme

So. Mittlerweile ist unser Blog schon echt semiprofessionell toll ausgestattet, da kommt der versnobte Anruf eines Kumpels rein: “Ey, Alter! Grad wollt ich deinen coolen Artikel über Dieter Bohlen (Annemarie, DSDS, GNT, den Weltfrieden, sibirische Ochsenschwanzeichhörnchen .. bitte aussuchen was am besten passt) dem ollen Oli zeigen. Aber hörmal auf´m iPod sieht das ja voll Scheisse aus! Ich dachte du bist so´n Superman. Kriegste das nicht besser hin?”

Klar doch. Jetzt schon. Denn Mario macht auch dich zum Superman! Naja. Fast. Eigentlich gebühren die Lorbeeren Dale Mugford & Duane Storey. Denn die haben das ultracoole WPtouch iPhone Theme geschaffen. Da ich aber aktuell kein iPhone haben will, und selbst meinen Blackberry nicht mehr sehen kann, gibts auch hier keinen Screenshot. Aktuell find ich nämlich das 16,99 Euro Scheckkarten-Handy von Pearl total geil. Voll simpel, total easy, vollkommen ausreichend und vor allem nimmts kaum Platz weg. Den brauch ich nämlich, weil ich jetzt überall ne Kamera dabei hab, weil ich gern fotografiere.

Aber back-to-topic, ich schweif schon wieder ab (aber das liebt ihr doch hoffentlich alle so an mir, oder?):

WPtouch Theme erkennt selbständig, wenn der anfordernde Browser-Client ein iPhone, Android, etc. Handy ist und schaltet automatisch die Ausgabe auf ein Handy-gerechtes Theme um. Das heißt im Klartext: Von deinem schönem Atahualpa oder was auch immer Theme, egal wie endgeil das Design auch ist, bleibt ratzefatz nix mehr übrig. Es wird alles auf das Wesentliche gestripped, und in einem Handy-tauglichem Design ausgeliefert.

Einfach und perfekt! Wenn dich dein Kumpel jetzt immernoch blöde von der Seite anmacht, ist dein Kumpel der Depp. Dann hat er nämlich sein Handy dummkonfiguriert, damit es sich als Internet Explorer ausgibt.

15 – Global Translator

Eigentlich ein Super Teil, denn es sorgt dafür das Ausländer aus über 30 Sprachen auswählen können und deine Seite übersetzt anfordern können. Die aktuelle Version hampelt aber leider etwas fehlerhaft durch die Welt und updatet die Hauptseite nicht. Deshalb hier nur mal zusätzlich erwähnt. Denn es wird bestimmt wieder besser. Oder probiert es selbst aus. Vielleicht hingen meine Probs ja mit meiner Serverkonfig zusammen. Generell ein endgeiles Addon. Als ich über den MSN-Messenger Virus und seine Beseitigung geblogt habe, habe ich durch den Global Translator weltweit helfen können, wie mir die Statistiken von WassUp und die etlichen Übersetzungen der “MSN FOTO HAHA” Seiten gezeigt haben.

ajaxed-wordpress16 – Ajaxed WordPress

Ajax. Was´n das schon wieder? Kennt doch keine Sau. Oder doch? Dochdoch. Ajax begegnet dir im Web2.0 überall. Das ist die Technik die dafür sorgt, das dein Browser eine Seite nicht komplett neu lädt, aber trotzdem Daten, Bilder oder Texte mit dem Server austauscht. GD-Stars ist z.b. auch Ajax-Technologie. Du klickst, es rotiert kurz etwas um dir anzuzeigen das sich etwas tut, und ohne das die Seite neu aufgebaut werden muss, gehts weiter. Tolle Sache, oder? Voll die Zukunft. Gibts jetzt auch für deinen Blog.

Ajaxed WordPress ist eine Sammlung / Zusammenstellung von nützlichen und aufeinander abgestimmten Ajax Erweiterungen für WordPress. Du hast in den Optionen die totale Kontrolle, welche Erweiterungen du benutzen möchtest, und welche nicht. Das Look&Feel deines Blogs wird sich jedenfalls extrem futuristisch verbessern. Z.B. gibts tolle Aufroll-Effekte, wenn jemand den Rest eines Artikels lesen möchte, der einen More-Tag enthält, also von dem nur die Intro angezeigt wird. Der restliche Text scrollt dann einfach geil in die Seite rein. Vollkommen ohne sichtbares Nachladen. Vom kleinen rotierenden Cursor mal abgesehen. Siehe Screenshot den es hierfür wieder gibt :-)

adsense-now17 – AdSense Now!

Wenn man nun also soviel Arbeit in sein Blog investiert hat, dann möchte man davon ggf. auch selbst profitieren. Bei einem Fremdgehostetem Blog ist mindestens Google-Adwords Werbung ungefragt beigemischt worden. Wenn man nun seinen Blog auf dem eigenen Server oder Webspace laufen läßt, was ich auf jeden Fall empfehle(!) dann kann man auch selbst an der Werbung verdienen. Flugs bei Google ein Konto eröffnet und AdSense Werbebanner erstellt, bleibt aber die Frage: “Soll ich die jetzt immer selbst in jeden Artikel reinkopieren müssen??”

Nö. Mussu nich machen. Dafür gibts AdSense Now. Das geht hin und versorgt nur die jeweils ersten Artikel auf den Seiten mit Werbung, damits auch nicht übertrieben wird. Du hast die freie Wahl wo die Werbung plaziert werden soll.

Einen gehörigen Pferdefuss hat dieses Plugin aber! Der Author ist schon ein echter Ferengi. Nach der Erstinstallation muss man erst dessen persönlichen AdSense Code gegen den eigenen austauschen. Soweit ists noch nicht böse. Krass ist aber, das bei jedem neuen Theme, auch wenn man nur von Atahualpa 332 auf 333 updatet, die eigene Konfiguration *nicht* übernommen wird. Sie bleibt zwar in jedem Theme so erhalten wie sie war, wenn man das Blog-Design ändert. Aber in jedem Theme das erstmals benutzt wird, ist der Code vom Author drin. Auch eine nette Idee für Zusatzverdienst. Ich empfehle 468x60er Banner von Google zu verwenden. Diese kann man mittig oben oder unten oder auch oben und unten im Artikel prima anzeigen lassen. Außerdem fällt dann sofort auf, wenn der falsche Code drin sein sollte. Denn der Author benutzt 236x60er Banner (oder so).

Davon abgesehen ists aber ein Super-Plugin, und vor allem: Man kann auch durchaus Adserver Code von anderen Anbietern benutzen. Z.B. von Zanox. Dann verdient man zwar keine Cents mehr für Klicks, aber dafür richtig viele Euros bei Bestellungen. Im Endeffekt der wesentlich ertragreiche Weg! (Und damit sieht man auch sofort, wenn ein GoogleBanner auftaucht, das wieder der Code vom Author aktiv ist)

18 – Bilder für deinen Blog – Flickr, Tagaroo oder Zemanta

Was jetzt noch fehlt, sind Bilder. Was ist ein Blog ohne Bilder? Lahm. Langweilig. Das Auge isst mit. Nur woher nehmen und nicht stehlen? Als passionierter Fotograf kann ich euch allen sagen, das Bilder einfach irgendwo zu klauen kein Kavaliersdelikt ist. Selbst wenn es nur ein scheinbar wertloser Schnappschuss von einem leeren Teller wäre. Es wird zwar auch zwischen Lichtbildern und Lichtwerken unterschieden. Aber selbst einfachste Lichtbilder sind gesetzlich immer geschützt. Dazu muss da kein Copyright Hinweis stehen! Einfach klauen kann da echt vierstellig teuer werden!

Flickr und andere Webdienste bieten jedoch Bilder von Community-Mitgliedern zur Schau an. Auch hier sollte man aufpassen und folgendes Wissen: Flickr & Co haben per AGB und Upload des Bild-Erzeugers das Recht das jeweilige Bild im Rahmen ihres Webauftrittes zu hosten und zu präsentieren. Ist ein Bild mit (C) und “Alle Rechte vorbehalten” gekennzeichnet, darf es höchstens für den privaten Gebrauch zu Hause heruntergeladen werden. Du darfst es aber nicht in deinen Blog hochladen und dort selbst hosten (in Dateiform vorhalten). Ist das Bild aber mit CC=Creativ Commons Lizenz ausgezeichnet, kannst du es gegen Beachtung der Auflagen möglicherweise verwenden. Diese können z.b. sein das der Fotograf namentlich genannt werden will.

Trotzdem gibt es aber einen Weg, jedes Flickr-Bild in deinem Blog verwenden zu dürfen. Über Tagaroo oder Zemanta. Notfalls auch über Flickr selbst. Ich beginne mit Flickr.

Wenn du ein Bild auf Flickr findest, kannst du dieses Bild über den Button “Bloggen!” in dein vorher bei Flickr hinterlegtes Blog übernehmen. Der Nachteil ist, das du aber den Artikel bei Flickr schreiben musst. Jedenfalls die ersten Worte. Flickr schickt den Artikel mit verlinktem (!) Bild dann in deinen Blog. Hier kannst du ihn dann wie gewohnt weiter editieren und zu Ende schreiben. Der “Trick” daran ist nun, das du das Bild nicht besitzt.  Es ist nicht auf deinem Server. Es ist bei Flickr. Und Flickr darf das Foto ja zeigen, sonst hätte es der Urheber nicht hochgeladen. Du bist jetzt also nicht mehr der Bilderräuber, sondern ein zusätzlicher Promoter für Flickr und den Fotografen. Der Fotograf behält weiterhin die volle Kontrolle über das Bild und kann es auch jederzeit löschen. Dann stände dein Blog wieder ohne Bild da.

Größter Nachteil ist aber, das du ja in der Regel schon über etwas bloggst, und dann ein Bild brauchst.

Hier springen Tagaroo und Zemanta ein. Die betten sich als Plugins in deine Editor-Seite “Artikel erstellen” und helfen dir bei der Bildrecherche und darüber hinaus auch noch bei den Tags. Trotzdem sollte man noch eine gewisse Obacht bezüglich des Copyrights walten lassen. Es gibt auch genug Dummies die bei Flickr fremde Bilder hochladen. Wenn man also ganz offensichtlich solche Bilder unbekümmert übernimmt könnte es trotzdem Ärger geben. Ein Beispiel wäre ein Foto von Angelina Jolies Zwillingen, eingestellt von Fritzchen Müller, obwohl allgemein bekannt war, das diese Bilder exklusiv nur an bestimmte Medien verkauft wurden.

Da wir außerdem im schönen *hust* Deutschland leben, möchte ich natürlich noch sicherheitshalber betonen, das alle Angaben in bestem Wissen und Gewissen erfolgt sind, natürlich keinerlei Rechtsberatung darstellen oder gar ersetzen usw.

So, daß waren sie! Die 18 ultimativ besten Sachen mit denen du dein WordPress pimpen kannst! Wenn dir der Artikel hier weitergeholfen hat, würde ich mich über einen Kommentar von dir freuen über welches Plugin du dich am meisten gefreut hast!Falls noch Fragen offen sind, helfe ich auch gern über die KommentarFunktion.

3 comments to Die 18 ultimativ besten Plugins und Addons für WordPress

  • [...] Die 18 ultimativ besten Plugins und Addons für WordPress | Mario sagt: Dies ist die ultimative Liste von Tools die ihr einfach haben müsst, wenn ihr ein ernstzunehmender Blogger sein wollt! [...]

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  • Hey, coole Zusammenfassung. WassUp kannte ich noch nicht und muss es unbedingt ausprobieren. Habe bis jetzt StatPress verwendet und war damit auch zufrieden, aber wenn WassUp bessere Auswertung bietet, werde ich umsteigen. Ich würde zusätzlich noch folgende Plugins empfehlen:

    Similarity – Zeigt weitere relevante Beiträge zu einem Artikel
    WP-PageNavi – Coole Page-Navigation.
    WP-PostViews – Zeigt an, wie oft ein Beitrag gelesen wurde. Leider weiß ich nicht, ob dieses Plugin bei der Verwendung von Super Cache auch funktioniert, weil es ist noch nicht ajaxed :(

    Gruß

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