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Gedanken - Gedanken

Olympia 2016, nein Danke.

Ich weiß noch, dass ich als Kind mit Begeisterung die Olympiade im TV gesehen habe, besonders, wenn meine Eltern noch am Wochenende schliefen. Besonders von den Bob-Teams konnte ich nicht genug kriegen.
Heute frage ich mich dagegen, was Bobschlitten mit solch klassischen Disziplinen wie Laufen, Schwimmen und Diskuswerfen zu tun haben. Und wie es sein kann, dass jedesmal alte Rekorde gebrochen werden. Schließlich entwickelt sich der Mensch ja evolutionär aktuell nicht gerade in die Richtung, körperlich leistungsfähiger zu werden. Da liegt es dann oft eher an den HiTech-Schuhen oder der „Hai“-Tech auf dem Schwimmanzug, wenn dieser mit Nanoschuppen den Wasserwiderstand reduziert.
Hinzu kommt, dass mittlerweile ja alles mögliche „olympische Disziplin“ ist. Das ist doch Käse.
Wir leben sowieso schon in einer Zeit in der Menschen aus dem Weltraum zur Erde Fallschirm springen (Baumgartner) oder gar ganz ohne Fallschirm (Aikins) aus 7000m Höhe. Parkoursportler laufen Wände hoch oder springen von einem Hochhaus zum nächsten.
Wenn es also bei einer Olympiade wirklich nur darum ginge,Mobdro die Besten der Besten der Allerbesten – gleich ihrer Herkunft – zu finden, dann dürfte auch keine Nation ausgeschlossen werden, oder der Ausschluß angedroht werden wie diesmal bei den Russen. Ob nun Haihautbadeanzüge oder Doping der größere Verrat am olympischen Geist ist, ist außerdem die zweite Frage. Ich denke, dass Sportler schon immer Zauberwässerchen geliebt haben, die ihre Leistung beflügeln.. (Hallo dies ist bezahlte Werbung für RedBull. Bitte überweisen sie jetzt).
Ob das gut für die Gesundheit ist, und ob Sportler dafür geschützt werden müssen, ist eine ethische Frage. Man könnte auch nichtschädliche Stoffe zulassen. Eigentlich.
Jedoch fände ich einen radikal auf seinen ursprünglichen olympischen Gedanken reduzierten Sportwettbewerb am interessantesten. Nur klassische Disziplinen. Und auch keine – sorry – Krüppel. Selbstverständlich sind deren Leistungen auch bewundernswert. Aber wenn mir durch Krankheit die Zunge abfaulen würde, würde ich ja auch nicht versuchen Trompeter oder Sänger zu werden und dafür Technikersatz zu suchen der meine Defizite auszugleichen hilft.
Kurz: Die aktuelle Olympiade, ein Medienrummel, in dem es nur noch Mobdro APK Android auf Übertragungsrechte ankommt und GIF-Kurzfilmchen der Highlights verboten werden, Sportler ausgeschlossen werden, dafür aber hahnebüchende Sportarten wie Rugby, Radfahren oder eben Bobfahren olympisch sind, das ist doch einfach weit weg vom Schuss. Die haben den Knall doch nicht mehr gehört.
Eine echte Olympiade, bei der nur klassische Disziplinen erlaubt wären und auch nur Einzelleistungen eine Rolle spielen, die wäre wieder interessant – ohne Teams, ohne Technik. Also keine Bobteams (Jaja, die gibts nur zur „Winterolympiade“) und ähnliches. Einen Doktortitel kann man schließlich auch nur höchstpersönlich selbst erarbeiten.
So wie Olympia heute ist, ist es für mich tot.
Null Interesse.

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