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Blizzard gibt WoW den Todesstoß

Kommerz²

World of Warcraft Ingame Shop
World of Warcraft Ingame Shop

Blizzard hat heute oder gestern (18-19.12.2013) den „Shop“ direkt ins Spiel geholt. Bisher konnten Spieler spezielle Reittiere oder Kuscheltiere bereits exklusiv über die Battle.net Webseite kaufen. Jedoch war selbst diese Neuerung damals, bei Einführung, schon umstritten. Denn eine wichtige Eigenschaft von World of Warcraft war und ist es immer gewesen, dass der Spieler sich jedwede Verbesserung oder ingame-Ware/Items/Upgrades etc. höchstpersönlich hart erspielen musste. Im Unterschied dazu gibt es viele andere Spiele, bei denen fast alles gegen echtes Geld kaufbar ist – und die genau deswegen nicht so erfolgreich sind. Nun weicht Blizzard selbst sein Geschäftsmodell immer weiter auf.

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Nun kann man für 5,- bis 20,- Euro direkt Zubehör kaufen, ohne das Spiel verlassen zu müssen. Bei Haus- und Reittieren mag der Anreiz noch gering sein, zusätzlich zu den 12,99 Euro monatlichen Abokosten Geld auszugeben. Wenn man jedoch nur oft genug am selben Endgegner scheitert, könnte sich eine doppelt so heftige Axt für nur 50,- Euro aber durchaus als gern akzeptierte Lösung anbieten.

Denn nun, wo es den ingame-Shop erst einmal gibt, wird es nicht mehr lange dauern, bis man sich virtuelle epische Rüstungen und Waffen gegen echtes Geld kaufen kann. Blizzards Marketingmanager finden diese Idee aufgrund rückläufiger Abonenntenzahlen sicherlich total taff. In Wahrheit schöpfen sie damit nur noch ein bischen Profit ab – auf Kosten der Spielerzufriedenheit. Mittelfristig ist dies der Todesstoß für das Spiel, da es nur dazu führt, dass immer mehr Stammspieler das Spiel aufgeben werden. Statt also das Spiel nachhaltig zu verbessern, scheint es gewinnbringender die Kuh einfach abzumelken während sie absäuft.

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